Tourismus in Amerika
Der Tourismus in Amerika konzentriert sich doch auf die großen und bekannten Ziele für die Ferien wie New York, Washington, D.C., Los Angeles oder die Niagara Fälle, könnte man meinen. Jedoch sind sehr viele, auch kleinere Ortschaften gut auf die Ankunft von Touristen eingerichtet. Vielerorts gibt es sogenannte Visitors Center, in denen man viele Informationen erhalten kann. Ein Paradebeispiel ist der kleine, aber weltweit bekannte Ort Woodstock. Hier fand Ende der 60er Jahre des vorigen Jahrhunderts, die Musikbegeisterten werden es wissen, das wohl berühmteste Open-Air-Konzert der Welt statt. Man findet dort heute nur noch einen kleinen Gedenkstein auf der grünen Wiese an dem Ort, an dem es statt gefunden hat. Geht man jedoch zwischendurch in Woodstock einen Hamburger essen, so findet man das dortige Visitors Center im McDonalds-Schnellrestaurant.Tourismus in Amerika: Informationen über Restaurants
Das hat den Vorteil, dass man länger als anderswo üblich Informationen erhalten kann, denn bekanntlich schließen Restaurants später als normale Visitors Center. Außerdem kann man sogar beim Essen bzw. Speisen ein wenig Kultur als Nachtisch serviert bekommen, denn ein übergroßes Foto zeigt Einem, was damals auf dem Festivalgelände passiert ist.Der Nachteil ist, dass man natürlich erst einmal darauf kommen muss, dass sich eine Touristeninformation in einem Schnellrestaurant befindet. Es ist manchmal aber auch niemand mehr da, der eine Auskunft erteilen könnte, so dass man dann mit den ausliegende Broschüren vorlieb nehmen muss.
Tourismus in Amerika: In Amerika ist Tourismus eine Art Tradition
Es scheint als habe der Tourismus in Amerika eine Tradition, an der man sich anderswo ein Beispiel nehmen könnte. Man erhält fast überall familienfreundliche Unterkünfte, denn die meisten Zimmer sind nicht nur mit einem Doppelbett, sondern auch zusätzlich mit einer Schlafcouch ausgestattet, auf der zumindest zwei Kinder einigermaßen bequem unterzubringen sind. Die meisten größeren Einrichtungen haben mehrsprachige Broschüren ausliegen, so dass auch Touristen einen guten Einblick in die amerikanische Geschichte und in aktuelle Geschehnisse erhalten.So kann man zum Beispiel eine tolle Beschreibung von Mount Vernon, dem heute noch fast unverändert vor den Toren von Washingtons, D.C. liegenden ehemaligen Landsitz George Washingtons komplett auf deutsch mitnehmen.
Die offene Demokratie, die man als Tourist noch in den 90er Jahren des vorigen Jahrhunderts vorgefunden hat und die es zuließ, dass man ziemlich locker fast bis an den Präsidenten herankommen konnte, ist nach den Ereignissen des 11. Septembers verständlicherweise etwas zurückhaltender und aufmerksamer geworden. Der Tourismus in Amerika ist für die Amerikaner selbst und für ausländische Touristen ein wichtiger Faktor, denn man möchte in der kurzen Urlaubszeit viel sehen vom eigenen Land. Das Land und die dort lebenden Menschen bieten den Touristen aller Länder ein buntes Programm an Landschaft, Unterhaltung und Information.