Massentourismus - Ein ernsthaftes Problem

Mit dem Begriff Massentourismus erfasst man das konzentriere Auftreten von sehr vielen Menschen an einem beliebten Reiseziel. In den Sommermonaten sind Badeorte am Mittelmeer für die Touristen ein beliebtes Ziel, während sie im Winter bekannte Skigebiete bevorzugen. Orte, die kulturell sehr viel zu bieten haben, müssen mit dem Massentourismus auskommen, und das über das ganze Jahr hinweg.
Während am Anfang des 20. Jahrhunderts Urlaub an Gebieten wie das Mittelmeer nur Reichen Leuten vorbehalten war, wurde mit dem Wachstum des Privateinkommens und der Vereinfachung des Transports auch dem Normalbürger Reisen ermöglicht. Die Tourismusbranche hat steigende Umsätze – Allein für den Mittelmeerraum werden bis zum Jahr 2020 etwa 350 Millionen Besucher erwartet. Zwar sind die ökonomischen Vorteile klar erkennbar, aber das Phänomen des Massentourismus birgt auch sehr viele Schwierigkeiten in sich, die mittlerweile zu einem ernsten Problem werden.

Starke Soziale Unterschiede der Gesellschaft

Wer an dem Tourismus wirklich verdient, sind nicht die inländischen Kleinunternehmen, sondern in der Regel die Großkonzerne. Viele kleine Betriebe haben häufig keine Chance, sich gegen die Konkurrenz aus dem Ausland durchzusetzen, wodurch soziale Unterschiede in der Gesellschaft verstärkt werden. Diese großen Reiseunternehmen sind es, von denen der meiste Schaden ausgeht. Wo viele Menschen sind, entsteht auch viel Abfall, der von den Touristen häufig liegen gelassen wird. Es werden von den Veranstaltern nur wenige Investitionen in den Erhalt und die Wiederherstellung der natürlichen Areale getätigt. Dies führt dazu, dass die Natur bei immer größeren Touristenmassen weiter zerstört wird – Es kommt nicht zur Säuberung verschmutzter Gebiete, und bisher unberührte Zonen werden rücksichtslos mit Hotels betoniert. Es kommt zu einer massiven Verschwendung von Ressourcen, der Wasserverbrauch sprengt alle vernünftigen Grenzen. Die Klimaschäden, die allein schon durch vielen Flüge zustande kommen, tragen einen großen Teil an dem Umweltschaden bei.

Andere Länder andere Sitten

Da Touristen sehr häufig nur wenig Interesse für die Kultur eines Landes haben, bietet viele Touristen verstärkt Speisen aus den Herkunftsländern der Feriengäste an. Dies führt dazu, dass einheimische Gerichte von der Speisekarte verdrängt werden. Aber die schrittweise Verdrängung der inländischen Kultur wirkt sich auch in anderen Bereichen aus.
Ein Tourist legt im Ausland häufig ein Verhalten in den Tag, dass er sich niemals in seiner Heimat erlauben würde. Im Massentourismus heißt das konkret, dass er sich in den Augen der Einwohner total daneben benimmt und somit sein Heimatland in einem schlechten Licht darstellt. Er spielt z.B. stundenlang Ramacity. Eine Veränderung der allgemeinen Problemsituation ins Positive bringt nur die Durchsetzung langfristiger Projekte. Doch auch alle Vorhaben können nicht ihr gewünschtes Ziel erreichen, wenn die konzentrierten Menschenmassen weiterhin zunehmen. Aber eins ist gleich das Internet. Der einzige Unterschied ist hier die Sprache. Ansonsten ist alles gleich auch das Angebot für kostenlose Online Games.